Der steinige Pfad...

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...zu einem Mentor

Tüchtigkeit und Lernwillen war dank meiner Erziehung ein allgemeiner Gebrauch, damit dadurch eines Tages ein guter Beruf ausgeübt werden kann. Aber privilegiert zu sein war unter anderem auch mit unterschiedlichen Kulturen aufzuwachsen. Auch Traumatisierte aus Kriegsgebieten waren unter uns, denn daraus entstanden Freundschaften und ein globales Gedankengut. Wertfreier und respektvoller Umgang ist in mir dadurch als Grundfundament entstanden.

Die Jahre der erfolgreichen Bildung und Lebenswandlungen in zyklischen Zeiten, mit seinen Höhen und Tiefen, Erfolge und Misserfolge, materielle Fülle bis hin zur Mittellosigkeit, mit und ohne festen Boden. Schicksale am eigenen Leben zu erfahren und zu erleben. Statt Mitleid lernte ich Mitgefühl; aus der Unruhe wurde Gelassenheit; aus der Verwirrung wurde Klarheit; aus der Unbehaglichkeit entstand die Ausgeglichenheit.

Selbst die vorbildliche Bildung wurde mir zum Verhängnis. Für den Arbeitsmarkt wurde ich zu teuer. Es gab günstigere Alternativen für mögliche Arbeitgeber. Da kam für mich nur noch der Weg zur Selbstständigkeit infrage. Ich musste mir eingestehen, dass ich am Anfang zu idealistisch war und dachte dabei, dass alle Menschen nur gute Absichten hätten. Meine Naivität wurde mir so zum Verhängnis. Das investierte Geld in Unternehmen war weg, die Reserven gingen zu neige und der Privatkonkurs stand vor der Tür. Schöne neue Welt dachte ich, dabei wurden die Obdachlosen zwar nicht zu moralischen Freunden, aber zu ausgefallenen- und kreativen Zeitgefährten. Durch Geschicklichkeit kamen sie immer wieder an Zigaretten und an Alkohol heran. Sie wussten welche Menschen Sie ansprechen konnten und dies anhand ihrer Schuhe! Was für eine Menschenkenntnis dachte ich, aber ein Lachen konnte ich mir trotzdem nicht verkneifen.

Aus der Mittellosigkeit lernte ich zwangsweise die Sparsamkeit. Man muss sich nicht schämen dafür, denn vernünftiges Handeln hat keinem rechtschaffenden Menschen bisher geschadet. Denn lieber lernt man die Bereitschaft zur Selbstbeherrschtheit, als dass man ein Sklave seiner Gedanken, Gefühle und Triebe wird, dachte ich. Dies nahm ich mir als Grundsatz vor, um durch seine Maximen ein rechtschaffender Mensch zu werden.

Das Recht besitzt keine Moral, aber ich lernte ein tieferes Verständnis dafür, welches dank der Rechtswissenschaft die Definition eines Menschen dadurch erfasst werden kann. War nun mein erlebtes Schicksal nur ein Trugschluss aus meiner Unwissenheit? Denn Unwissenheit befreit uns nicht, sondern macht uns zum Täter unserer Taten! Selbst Idealismus führte mich zur Naivität und als Folge davon in den selbstgeschaffenen Abgrund. Ich bin mir sicher, dass selbst Heilige nicht davor gefeit sind, sondern nur Diejenigen welche zu verstehen lernen, täglich an ihrem Charakter und an den entsprechenden Handlungen zu arbeiten.

Der Fall in die Tiefe oder wie es andere auch als „Krise“ nennen, hat mich persönlich im Leben gestärkt und immer mehr positiv weiter und nach vorne gebracht. Ich glaubte nicht, dass eine Wirtschaft ewig wachsen könne, ohne die physikalischen Naturgegebenheiten in der Gesamtbetrachtung zu berücksichtigen. Die Dekadenz der Naivität war nicht nur bei mir, sondern auch ein kollektiver Bestandteil meiner Umgebung. Selbst wenn ich den höchsten Berg mit aller Anstrengung bestiegen hätte, wäre ich doch an der Spitze zur Erkenntnis gekommen, dass der Weg dann nur noch abwärts führen kann. Statistisch gesehen passieren die meisten Unfälle beim Abstieg, wie in der Wirtschaft leider auch, wenn die möglichen Faktoren dies zu verhindern nicht erkannt werden. Denn wenn die Erschöpfung und auch die Unaufmerksamkeit sich damals bei mir breit gemacht hätten, wäre ein Fehltritt oder eine Fehlentscheidung gravierend verlaufen.

Mir war im Leben eine grundlegende Berufsentwicklung vorenthalten, eine generalistische Ausbildung anstreben zu können. Aus Theorien werde ich kein Weiser dachte ich, jedoch durch das empirische Arbeiten aus der Praxis, ermöglicht es mir eine Brücke (Kontemplation und Autosuggestion) mit der Natur, Mystik, Philosophie und Wissenschaften zu bilden. So entstand zusehends zwischen den Zeilen ein neues Feld; die Grenzwissenschaft der hermetischen Tradition.

Im Verbund mit meiner Lebenserfahrung, die Ausbildung und Grenzwissenschaftslehre hat mir dadurch eine ganz neue Sichtweise eröffnet, welche mich wieder zum Erfolg und sinnerfüllten Leben führte. Die Kontinuität der Qualität erwies sich als sehr vitalisierend und empirisch fundiert. Bevor ich den Verein ins Leben gerufen habe, wollte ich Experimente an mir selbst sammeln, um zu sehen, ob diese neuartige Methode eine tatsächliche Wirkung hatte.

Nach vielen Versuchen und positiven Resonanzen von Personen, habe ich mich mit unterschiedlichen Menschen zusammengetan und als Initiator eine Non-Profit Organisation gegründet.. Durch einen langwierigen Weg und mit den vereinten Kräften unseres ERFA-Teams, sind wir heute in der Lage, viele gesellschafbezogene Prozesse kompetent und sachlich fundiert in die richtigen Wege leiten zu können. Mit unseren Erfahrungswerten, welche nahezu 100 Jahre umfasst, decken wir ein sehr breites Spektrum ab, welche als Lösungen für unsere Anfrager zur Verfügung stehen. (mehr über die ERFA-Gruppe)

Im dritten Jahrtausend, dürfen wir uns mit Herz, Verstand und Tatkraft an die Arbeit machen, dabei immer auf unsere Mitmenschen achtend und damit wohlwollend die Barrieren der Unkenntnisse ebnen.

Einzigartigkeit entsteht durch besondere Ereignisse in einem Leben, also öffnen wir uns diesen, auch wenn es uns täglich herausfordert!

Timucin Türkoglu

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